Dienstag, 28. Juni 2011

Philosophie


Laufen synchronisiert Körper und Geist!
Beim Relaxen am Balkon, beim Genießen der Strahlen der untergehenden Sonne kamen mir einige interessante Gedanken.
Ich musste mich beim heutigen Lauf auf den Körper konzentrieren. Das wunderbare Laufgefühl auf dem ersten Teil der Strecke habe ich ganz bewusst genossen. Dann kam die Vernunft zur Sprache. Das Ziel ist klar: eine Halbmarathondistanz auf schöner Strecke.
Aber:
wann habe ich was gegessen? Reichen die Energien? Wann kann ich wieder was trinken (wenn ich schon nichts mit habe)? Wie gehe ich mit den Reserven im Körper um? Was muss ich tun, damit ich keine körperlichen Probleme bekomme?
Alles konzentriert sich auf das Ziel. Nebensächlichkeiten haben keinen Platz mehr. Prioritäten werden automatisch gesetzt. Und das funktioniert wie von selbst – antrainiert?
Und das Ergebnis ist (wie immer) ok!

Dann hatte ich auf dem Balkon momentan einen Gedanken im Kopf: Psychohygiene!
Ich weiß nicht, warum mir das so momentan eingefallen ist. Aber, wenn ich körperlich ganz einfach analysieren kann, was momentan Priorität hat und wichtig ist, damit ich meine Ziele erreiche, dann muss das ja mental im Prinzip ganz gleich funktionieren.
Psychohygiene; da wird in diversen Seminaren darüber philosophiert, damit wird Geld gemacht. Dabei ist´s plötzlich ganz einfach: Ich gehe mit meiner Psyche ganz genau so um, wie mit meinem Körper. Anforderung muss sein und dann muss ich nur darauf achten, dass nichts zu kurz kommt. Habe ich noch Energien (geistig)? Muss ich etwas nachfüllen? Wann kann ich wieder was nachfüllen? Gibt´s Reserven? Was muss ich tun, damit ich keine Probleme bekomme?
Die letzte Frage ist schwer.
Aber woher weiß ich in physischer Hinsicht wie ich möglichst keine Probleme bekomme? Erfahrung!!
Geht das auch in psychischer Hinsicht, Erfahrung zu sammeln – selbstverständlich!!
Man muss nur nachdenken (antrainieren)!!
Richtig nachdenken und darauf achten, was positiv war; ist; sein wird! 
Das Leben ist schön!

Juni Halbmarathon

Mein Juni Halbmarathon hatte einen Zwangsstop beim Colaautomaten vorm Spar am Ignaz Rieder Kai.
Strahlendes, heißes Wetter gabs heute. Im Winter hats mich gefreut, dass die Bäume am Salzachufer, bachaufwärts bis zum Kraftwerk Urstein, großteils gefällt wurden. Heute hätte ich, zwecks Schatten, gerne mehr Bäume gehabt. Und ich hatte meinen Trinkgurt nicht dabei. Da mussten die "Not-Euros" für den Colaautomaten herhalten.
  -  Laufen ist noch immer schön!

Montag, 27. Juni 2011

no long nit oid

Laufen geht weiterhin gut.
Es geht auch die Teilnahme am Hobby Staffeltriathlon bei schlechtem Wetter gut. Mein Part war die Radstrecke. Vier Runden durch Wiesen, am Murufer entlang und zwischen Hausecken durch. Schlussendlich gab´s einen Pokal für den dritten Platz!
Heute hätten wir strahlendes Wetter, aber ich darf wegen der Allergieimpfung nichts sportliches tun.
Also Laufruhetag.
Aber morgen kommt der nächste Halbmarathon dran - hoffentlich wird´s nicht zu heiß. Strahlendes Schönwetter ist vorhergesagt!

Dienstag, 21. Juni 2011

Werde ich jetzt alt?


Werde  ich jetzt alt? (eine ungewöhnliche Erfahrung)
Die letzte Nacht habe ich in einem sehr ungewohnten, unguten Zustand verbracht. Beim Schlafen gehen stellten sich plötzlich starke, anhaltende Kreuz- und Rückenschmerzen ein. Ich weiß nicht woher, warum das kam. Es muss so was Hexenschussähnliches gewesen sein.
Oder war das Eisenbahnallergie? Vermutlich hat das Arbeitszeitgesetz mit der Begrenzung auf absolut maximal 12 Stunden  seinen Sinn. Noch mehr Stunden am Tag für den Job herumzusitzen, kann ja wirklich nicht gesund sein.
Ich konnte jedenfalls letzte Nacht kaum schlafen. Es gab keine Lage, in der ich ohne Schmerzen liegen konnte. Irgendwann probierte ich dann mit Elektromuskelstimulation die Schmerzen etwas erträglicher zu machen.
Der Morgen war dann sehr mühsam. Nur unter starken Schmerzen kam ich aus dem Bett. Beim Waschen und rasieren konnte ich mich nicht zum Waschbecken vorbeugen. Beim Socken anziehen legte ich mich auf das Bett. Auf dem mühsamen Weg zur S-Bahn konnte ich mir nicht mehr vorstellen, je wieder einen Schritt laufen zu können.
Stundenlanges sitzen beim Strategiemeeting konnte ich immer wieder mit Bewegungen und Muskelanspannungen und Lockerungen erträglich machen. Die Schmerzen ließen im Laufe des Tages nach. Die stundenlange Zugfahrt nutzte ich für weitere Bewegungs- und Muskelübungen. Am Fußweg zur Wohnung hatte ich keine Schmerzen mehr.
Dann musste ich es wissen: Laufschuhe anziehen und zuschnüren ging mit dem gewohnten Bewegungsradius schmerzfrei. Die ersten Laufschritte machten keinerlei Schmerzen. Ganz im Gegenteil – ein gemütlicher, ruhiger Lauf hat auch meine Psyche wieder beruhigt.
Körper und Geist sind wieder synchronisiert!  Aber was war das??  Ich weiß es noch nicht.

Sonntag, 19. Juni 2011

Schnee auf den Bergen ....

Wettervorhersage: SCHLECHT
Blick aus dem Fenster am Morgen: Ähhh  grau, nass, kalt, ....

Aber ich möchte heute einige Kilometer laufen. Und wenn ich möchte, dann tu ich´s.

Meistens werden das die besten Läufe. Auch heute wird das so. Taleinwärts mit Gegenwind, aber ohne Regen und die Temperatur ist (ohne Handschuhe) erträglich. Am Rückweg, mit Rückenwind und heller werdenden Wolken, gehts mir so richtig gut. Die Daten auf der Uhr interessieren mich nicht (die interessieren mich erst bei der Auswertung daheim).

Auswertung daheim: Mein Gefühl wird bestätigt - SUPER Lauf

Mittwoch, 15. Juni 2011

langsam, dafür länger laufen

Ich hab für den Juni einen langen, langsamen Lauf geplant. Heute hatte ich so richtig Lust darauf.
Schönes Wetter in Salzburg hat noch mal dazu beigetragen, dass ich dann 26,6 km gelaufen bin. Allerdings hatte ich nichts zu trinken dabei. Die sommerlichen Temperaturen haben dazu beigetragen, dass ich auf der zweiten Hälfte das Tempo nochmal reduzieren musste, um mit dem Flüssigkeitsdefizit über die Runden zu kommen.
Vielleicht hat gerade das weiter reduzierte Tempo zu den absolut schönen Empfindungen bei diesem Lauf geführt. Jedenfalls hat der Körper jede Menge Endorphine bekommen und der Geist das positive Erlebnis, eine Herausforderung geschafft zu haben!
Schön !!

Montag, 13. Juni 2011

nach 17 Tagen wieder in die Laufschuhe

Am 28. Mai war Start zu unserer letzten Teilstrecke des Jakobsweges von Logrono nach Santiago. Die Rückkehr hatten wir für den 09. Juni geplant.
Die letzte Strecke Jakobsweg in Spanien war schön. Das Wetter war kühl (kalt). Die Erlebnisse wunderbar. Unsere Ankunft in Santiago war einen Tag vor Plan. Die Herausforderung, von unserer Haustüre bis Santiago jeden Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen, haben wir bewältigt. Jetzt denken wir darüber nach, was da folgen könnte.

Laufmässig gabs nach unglaublichen 17 Tagen "Laufabstinenz" nur eines: "Laufschuhe an und hinaus!"
Schön war der Lauf im Lungau. Ein bisschen an den Bewegungsablauf gewöhnen, etwas auf Puls und Geschwindigkeit achten und das gute Gefühl geniessen. Laufen ist gut!