Aber dann passt wieder mal alles:
Michael will eine Halbmarathondistanz laufen. Da bin ich dabei. Das Wetter spielt mit: kühl, erst nebelig, aber die Sonne kommt bald. Die Strecke ist wegen der zurückzulegenden Höhenmeter anspruchsvoll. Wir starten im Nebel bei knapp über Null Grad (da hab ich schon gut einen Kilometer „Aufwärm-zum-Treffpunkt-Lauf“ hinter mir). Ich freue mich, dass ich wieder einmal Begleitung beim Laufen habe. Der Lauf geht gut. Die Strecke bietet sehr viele schöne Eindrücke, von einem aus dem Nebel erwachenden LUNGAU. Ich freue mich, dass es Michael gut geht; und das auch noch nach vielen Kilometern. Zum Ende hin wird unser Lauf noch ganz schön anstrengend. Im letzten Streckenbereich müssen wir von der tiefst gelegenen Stelle der Strecke zum höchstgelegenen Punkt auf einer Entfernung von ca. 5 Kilometern laufen. Von dort geht´s für Michael nur noch kurz bergab nach Hause; ich muss noch ein paar Kilometer zusätzlich zurücklegen und natürlich den letzten Hügel nach Hause bewältigen. Die Daten meiner Uhr bestätigen meinen Eindruck – DAS WAR EIN SUPER LAUF!