Heute, beim ersten Lauf im Februar bremse ich mich selber ein. Ich habe geplant vom Bahnhof Sbg durch die Bahnhofstraße zum Alterbach, an die Salzach und weiter bis zur Saalachmündung zu laufen. Das Wetter ist ok und laufen tut gut. Mein letzter Lauf liegt schon eine Woche zurück (Halbmarathon). Schon nach wenigen Kilometern stellt sich ein ganz besonders positives Laufgefühl ein. Die Gedanken befassen sich mit den Möglichkeiten den Lauf zu einem Halbmarathon auszudehnen – schon wieder!? Vor der Wende an der Saalachmündung muss ich mich entscheiden. Plan einhalten oder Strecke ausdehnen. Der Geist ist eindeutig für Einhalten der geplanten Strecke. Im Körper ist da etwas, das mehr will. Der Körper will die Endorphine spüren; er will dieses befriedigende Gefühl beim Langstreckenlauf erleben. Heute halte ich die Strecke ein. Der Rückweg geht schnell, obwohl es bergauf geht. Und der Geist verspricht dem Körper, dass er gleich nächste Woche die Endorphinausschüttungen erleben darf.
Eindeutig süchtig nach laufen!
AntwortenLöschenIst das sehr schlimm?