Mittwoch, 6. Juli 2011

schön ist´s auf der Welt

Schönes Wetter, Sommerwetter und verfügbare Zeit, verlangen unbedingt einen Lauf. Ich starte ohne konkretes Ziel in Richtung Alterbach und will erst dort entscheiden, wohin es heute gehen soll. Schön, so ganz unbeschwert einige Kilometer zurückzulegen.
Aber der Ehrgeiz ist unweigerlich vorhanden und der meint, dass es ja so ganz einfach möglich sein kann, in Sam auf den Hallwanger Radweg und später auf den Söllheimer Wanderweg abzubiegen, bis Eugendorf zu laufen und mit dem notwendigen Rückweg dann eine Halbmarathondistanz zu schaffen.
Ok; das Wetter ist super, es ist ziemlich warm. Das Laufen geht sehr gut. Am Alterbach stelle ich fest, dass da gestern sehr viel Wasser geflossen ist. Überall, wo wenig Höhenunterschied zwischen Bachbett und Weg besteht, sind sehr deutliche Spuren von Überflutungen zu sehen. Ich laufe da vorbei und biege Richtung Eugendorf ab. Laufen geht super gut, aber ich habe meinen Trinkgurt nicht dabei, nur die Notfallmedizin ist in der Tasche. Ich laufe einfach weiter, weil es so schön ist. Der Laufrhythmus passt, es ist schön. Ich suche automatisch die schattigere Straßenseite, weil´s doch ziemlich warm ist. Ich könnte ewig so weiterlaufen.
Dann meldet sich die Vernunft momentan sehr energisch zu Worte: „Nichts mit zu trinken! Keine Möglichkeit auf dem Rückweg etwas trinkbares aufzutreiben!!!!!“
Es gibt einen ganz kurzen Abgleich zwischen Vernunft und Vision, der damit endet, dass ein Druck auf der Uhr den Umkehrpunkt markiert und der Rückweg beginnt. Alles ok, der Rückweg war auch schön, die Strecke, das Wetter ok und die Empfindungen sehr positiv!
Ein schöner Lauf!  (wenn auch zum Halbmarathon 6 km gefehlt haben)

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