Zwei Tage nach dem „schnellsten“ Halbmarathon hab´ ich wieder feststellen können, dass mein Geist und mein Körper perfekt miteinander harmonieren. Ich bin im Lungau zu einem Lauf gestartet. Schönes Wetter, wenig Wind, allerdings noch nicht regenerierte Beinmuskeln. Mir war´s bewusst, dass der Körper etwas Schonung braucht und daher hab ich nie auf die Uhr geschaut. Mein Gefühl beim Lauf signalisierte mir, dass ich super gut unterwegs bin. Ich war öfters versucht, auf der Uhr die tatsächlichen Werte, sozusagen schwarz auf weiß zu sehen. Ich hab´s nicht gemacht. Ich habe das gute Laufgefühl genossen und mich erinnert, dass ich einen schönen Regenerationslauf machen will. Schlussendlich waren die Werte ok. Tempo war wesentlich niedriger, als ich angenommen hätte. Ein Blick auf die Uhr unterwegs hätte mein gutes Gefühl zerstört – da hat der Geist meinen Körper mit dem vermittelten guten Gefühl vor Überbeanspruchung beschützt. „Gesunder Geist in gesundem Körper“!
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