Donnerstag, 27. Januar 2011

Nach dem VCM 2010


Aus meinen Laufaufschreibungen:
Mein Gefühl danach:
Ich habe wieder dieses wunderbare Gefühl in mir! Alles ist schön, alles ist herrlich. Ich horche in meinen Körper. Da ist alles ok. Es tut nichts weh. Langsam beruhigt sich der Puls. Emotional herrscht nur Hochstimmung und Körper und Geist sind sich wieder absolut einig darüber, dass so überwältigende Erlebnisse nur im gegenseitigen Kompromiss möglich sind.

Ich brauche lt. Aussage meines Fanclubs gut 20 Minuten, bis ich bei ihnen bin. Habe gar nicht registriert, dass ich so lange dieses wunderbare Gefühl genossen habe.

Es ist einfach so herrlich. Intensivste Emotionen, kombiniert mit den Endorphinen in meinem Körper, lassen mich einfach alles um mich herum vergessen.

Dann treffe ich meinen Fanclub, und das von mir gewünschte Bier ist sofort zur Stelle. Herrlich! Ich kann die gute und schöne Stimmung förmlich in mich aufsaugen. Schön, super schön, herrlich!

Es ist ziemlich kühl, daher muss ich dafür sorgen, dass mein geforderter Körper nicht weiter leiden muss. Ich dusche im Bundesheerzelt und stelle dabei fest, dass alles an mir heil ist, nichts weh tut. Ich habe nur an den Innenseiten meiner Oberschenkel leichte Scheuerstellen, die etwas brennen.

Für meinen Fanclub:
– Danke, dass ihr für mich da gewesen seid!
Es tut sehr gut, wenn man weiß, dass da immer wieder jemand auf der Strecke wartet, und sich freut und erkennt, dass es mir gut geht.
Und mir geht es jedes Mal sehr gut, wenn ich Euch sehe!
Jeder Streckenteil, auch der, der vielleicht etwas mühsam ist, verliert seinen „Schrecken“, wenn danach bald jemand an der Strecke stehen wird, der sich um mich sorgt.
Mit dem Wissen darum geht einfach alles.
Und alles geht gut!

Und noch für meinen Arzt:
„Du kannst ruhig mit Durchschnittspuls 160 die zweite Marathondistanz laufen“, hat er am Donnerstag vorher gesagt. Ich habe das einfach getan, und es ist gut gegangen.
Du hast recht gehabt – danke Christian!


Es war schön, es war sehr schön!

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